Eine Nacht. Eine Straße. Räume zum Leben erwecken.NDK-hires

Ein Abend in der Georg-Schumann-Straße. Kunst statt Leerstand, Gespräch und Musik statt Motorengeräusche, Menschen statt leerer Bürgersteige, Fahrräder statt Autos – das ist die Nacht der Kunst. Am 14. September 2013 wird die Georg-Schumann-Straße zum vierten Mal zur temporären Galerie. Geschäfte und Einrichtungen sowie leerstehende Gebäude und Brachflächen werden an über 30 Standorten entlang der Magistrale Raum für ein buntes künstlerisches Programm. Dazu gehören Ausstellungen, Künstlergespräche, Lesungen, Konzerte und Inszenierungen.

Die Georg-Schumann-Straße durchquert drei Quartiere und ist durch Leerstand, soziale Brennpunkte und ein negatives Image als Durchgangsstraße geprägt. Das Projekt Nach(t) der Kunst verfolgt folgende Ziele:

  • Langfristige Leerstandsverringerung
    Durch die künstlerische Inszenierung der leer stehenden Läden soll das Potential zur Wiedernutzung der Räume dargestellt werden. Dabei können kurzfristige Pioniernutzungen Anstoß für Folgenutzungen sein. Es sollen aber gezielt auch schon zu diesem Abend langfristige Nutzungsperspektiven im Rahmen des lokalen Wirtschaftsprofil gegeben werden.
  • Imageaufwertung
    Die Magistrale wird durch die Nach(t) der Kunst als spannender Stadtraum präsentiert um dem Image der Durchgangsstraße entgegenzuwirken.
  • Vernetzung der Akteure
    Durch die Teilnahme einer Vielzahl lokaler Akteure werden Netzwerke aufgebaut, die der Magistrale zu bürgerschaftlichen, selbsttragenden Strukturen verhelfen. Das Engagement für und die Identifikation mit der Straße wird gestärkt.

 

Das Projekt wird gefördert über das Bundesprogramm Experimenteller Wohnungs- und Städtebau (ExWoSt) im Forschungsfeld „Kooperation konkret“. Das Projekt wird  2013 in Trägerschaft des Vereins Stadtpflanzer e.V. organisiert.

 

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